Schätzungen und Nullschätzungen durch das Finanzamt

Schätzung durch das Finanzamt: Das Finanzamt (FA) ermöglicht oft die Löschung, indem Null-Schätzungen erfolgen.

Eine Schätzung entbindet nicht von der Abgabepflicht der jeweiligen Steuererklärungen, gibt aber in der Praxis dem Finanzamt die Möglichkeit, den Steuerfall abzuschließen, ggfs. auch ohne dass noch Steuererklärungen und Bilanzen für die Vergangenheit eingereicht werden müssen (mehr zur Zustimmung des Finanzamts hier).

In Einzelfällen kann die Schätzung auch nachteilig sein, sodass sie möglichst mit dem Steuerberater abgeklärt werden sollte. Zum Beispiel dann, wenn ein steuerliches Einlagekonto besteht, kann die Nullschätzung nachteilig sein, nämlich wenn das Finanzamt dann im Wege der Schätzung eine Auskehrung des steuerlichen Einlagekontos an Gesellschafter annimmt. Konkret kann dies die private Steuerlast der Gesellschafter erhöhen. In solchen Fällen sollten Sie mit dem Steuerberater einen innerhalb der vom FA gesetzten Frist zu erhebenden Einspruch gegen die Schätzbescheide bedenken, allerdings wird ein Einspruch die Löschung verzögern, weil das Finanzamt der Löschung normalerweise erst zustimmt, wenn der Einspruch abgearbeitet ist.

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