Corona-Hilfen beantragen

Hier können Sie zunächst kostenlos prüfen lassen, ob sich Ihr Unternehmen für die Gewährung von Corona-Überbrückungshilfen qualifiziert und sodann, wenn gewünscht, mit unserer anwaltlichen Hilfe den Antrag stellen. 

Coronahilfen

Berechtigung zum Bezug von Coronahilfen schnell selbst prüfen

    Den tagesaktuellen Stand dazu, ob die „Novemberhilfen“ bereits beantragt werden können und ob ein Anspruch auf Überbrückungshilfen für die 2. Phase sehen Sie hier.

    Mit der Überbrückungshilfe kann Unternehmen (einschließlich Selbständige, Freiberufler und gemeinnützige Organisationen), die coronabedingt einen erheblichen Umsatzeinbruch erlitten haben, ein Anteil ihrer Fixkosten für die Monate Juni, Juli und August 2020 erstattet werden, abhängig von der Höhe des Umsatzeinbruchs bis zu 80 Prozent der Fixkosten. Hier kann kostenfrei geprüft werden, ob die Eignung für die Beantragung der Corona-Überbrückungshilfen gegeben sind und mit unserer anwaltlichen Hilfe der Antrag gestellt werden.

    Übersicht

    Corona-Überbrückungshilfen

    Berechtigung zum Bezug von Überbrückungshilfen prüfen lassen

      Überblick und Neuigkeiten zu den Coronahilfen

      Überbrückungshilfen

      Die zunächst auf die Monate Juni, Juli und August beschränkten Überbrückungshilfen wurden in eine 2. Phase verlängert. Diese 2. Phase umfasst die Monate September, Oktober, November und Dezember.

      Unterstützung von Soloselbständigen im Rahmen der Überbrückungshilfen

      In einigen Bundesländern wird zusätzlich zu der Erstattung der Fixkosten des Unternehmens auch ein fiktiver Unternehmerlohn von Soloselbständigen, Inhabern von Einzelunternehmen und Gesellschaftern von Personengesellschaften übernommen. Die Verlängerung der Überbrückungshilfen für die 3. Phase (also ab Januar) wurde bereits angekündigt.

      Novemberhilfen: Außerordentliche Wirtschaftshilfen als Ausgleich für die temporären Schließungen

      Unabhängig von den Überbrückungshilfen werden Unternehmen, die von der Schließung im November 2020 betroffen sind, mit den außerordentlichen Corona-Wirtschaftshilfen (Novemberhilfen) unterstützt.

      Höhe der Überbrückungshilfe in der 2. Phase

      Überbrückungshilfen Corona: Wie hoch ist die Überbrückungshilfe in der 2. Phase?

      Mit der 2. Phase der Überbrückungshilfe wird ein Anteil der Fixkosten für die Monate September, Oktober, November und Dezember erstattet, abhängig von der Höhe des – ggfs. geschätzten – Umsatzeinbruchs. Maßgeblich für den Anteil der übernommenen Fixkosten ist der jeweilige Fördermonat, also der Monat, für den die Überbrückungshilfe beantragt wird. Konkret werden in der 2. Phase der Überbrückungshilfen bei einem Umsatzeinbruch im Fördermonat gegenüber dem Vergleichsmonat von mehr als 70 Prozent 90 Prozent der Fixkosten (1. Phase: 80) erstattet, bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50 und 70 Prozent 60 Prozent der Fixkosten (1. Phase: 60) und bei einem Umsatzeinbruch zwischen 30 (1. Phase: 40) und unter 50 Prozent werden 40 Prozent der Fixkosten erstattet.

      Umsatzeinbruch: Höhe der Überbrückungshilfe, Anteil an Fixkosten:
      Mehr als 70 Prozent 90 Prozent
      Zwischen 50 und 70 Prozent 60 Prozent
      Zwischen 30 und unter 50 Prozent 40 Prozent

      Liegt der Umsatz in dem Monat, auf den sich die Förderung bezieht, bei wenigstens 70 Prozent des Umsatzes des Vergleichsmonats scheidet eine Überbrückungshilfe anteilig für den jeweiligen Fördermonat aus.

      Überbrückungshilfen Corona: Wie hoch ist die maximale Förderhöhe?

      Während die Überbrückungshilfen je nach Anzahl der Beschäftigten noch auf monatlich 3.000 bzw. 5.000 beschränkt waren, fällt diese Beschränkung in der 2. Phase vollständig weg. Das heißt, die Fixkosten werden unabhängig von der Anzahl der Beschäftigten entsprechend dem ermittelten Anteil (also zwischen 40 und 80 Prozent) voll ersetzt.

      Die maximale Förderung beträgt 50.000 Euro pro Monat.

      Überbrückungshilfen Corona: Konsolidierungsgebot bei verbundenen und gemeinsam beherrschten Unternehmen

      Insgesamt nur bis zu der Höhe von 50.000 Euro pro Monat können Unternehmen beantragen, die zwar rechtlich selbständig, aber verbunden sind sowie Unternehmen, die im Eigentum oder unmittelbar unter dem beherrschenden Einfluss derselben Person oder desselben Unternehmens stehen (Konsolidierungsgebot). Dies gilt nicht für gemeinnützig geführte Übernachtungsstätten wie Jugendherbergen, Schullandheime, Träger des internationalen Jugendaustauschs oder Einrichtungen der Behindertenhilfe.

      Corona-Überbrückungshilfen

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        Voraussetzungen für die Beantragung von Corona-Überbrückungshilfen

        Überbrückungshilfe Corona: Wer kann gefördert werden?

        Gefördert werden können Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen einschließlich Soloselbständige und selbständige Angehörige der freien Berufe im Haupterwerb. Voraussetzung für die Förderfähigkeit ist, dass die Umsatzeinbußen coronabedingt erfolgt sind. 

        Überbrückungshilfe Corona: Wann ist eine Förderung unabhängig von der Höhe des Umsatzrückgangs ausgeschlossen?

        Von vornherein nicht berechtigt, Überbrückungshilfen zu beantragen, sind sehr große Unternehmen mit einer Bilanzsumme von mehr als 43 Millionen Euro, einem Umsatz von über 50 Millionen Euro und mehr als 249 Beschäftigten (es genügen zwei der drei Kriterien). Eine Förderung ist außerdem ausgeschlossen, wenn sich das Unternehmen am 31.12.2019 in Schwierigkeiten befunden hat. Dies ist der Fall, wenn ein Insolvenzverfahren lief oder eine Insolvenzantragspflicht bestand oder wenn staatliche Rettungs- oder Umstrukturierungsbeihilfen gewährt und noch nicht zurückgezahlt waren. Bei Unternehmen, die nicht kleine und mittlere Unternehmen sind, die noch keine drei Jahre bestanden, wird außerdem von Schwierigkeiten ausgegangen, wenn die Hälfte des Stammkapitals (bei Kapitalgesellschaften) bzw. der Eigenmittel (bei Personengesellschaften mit mindestens einem persönlich haftenden Gesellschafter) infolge aufgelaufener Verluste verlorengegangen ist bzw. sind.

        Ausgeschlossen ist eine Förderung zudem, wenn das Unternehmen nicht fortgeführt wird. Eine Auszahlung an Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb eingestellt oder die Insolvenz angemeldet haben, ist ausgeschlossen.

        Überbrückungshilfe Corona: Wann ist das Kriterium der Einstellung der Geschäftstätigkeit erfüllt?

        Während Voraussetzung für die Gewährung von Überbrückungshilfen in der 1. Phase noch war, dass ein Umsatzeinbruch in Höhe von mindestens 60 Prozent in den Monaten April und Mai 2020 eingetreten sein musste, wurde dies nun für die 2. Phase gelockert. In der 2. Phase der Überbrückungshilfen ist die Eintrittsschwelle bereits dann überschritten, wenn entweder

        1. ein Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vergleichsmonaten oder
        2. ein Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum

        vorliegt.

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          Überbrückungshilfe Corona: Welche Besonderheiten gelten bei gemeinnützigen Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen?

          Bei gemeinnützigen Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen, die dauerhaft wirtschaftlich am Markt tätig sind, wird statt auf die Umsätze auf die Einnahmen abgestellt. Zu den Einnahmen werden auch Spenden und Mitgliedsbeiträge gerechnet. Als gemeinnützige Unternehmen in diesem Sinne werden z.B. Jugendbildungsstätten, überbetriebliche Berufsbildungsstätten und Familienferienstätten genannt. Öffentliche gemeinnützige Unternehmen sind von der Förderung ausgeschlossen, wenn es sich nicht um Bildungseinrichtungen der Selbstverwaltung der Wirtschaft in der Rechtsform von Körperschaften des öffentlichen Rechts (solche der Kammern, Kreishandwerkerschaften oder Innungen) handelt.

          Überbrückungshilfe Corona: Bis wann können Anträge auf Förderung gestellt werden?

          Die Antragsfristen für die Beantragung der Corona-Überbrückungshilfen für die 1. Phase enden am 09. Oktober 2020. Anträge für die 2. Phase können ab 01. Oktober gestellt werden.

          Überbrückungshilfe Corona: Für welche Monate kann die Überbrückungshilfe beantragt werden?

          Die Überbrückungshilfe kann nun, in der 2. Phase, für die Monate September, Oktober, November und Dezember 2020 beantragt werden. Eine rückwirkende Erstattung ist möglich, auch noch nach Antragstellung. Auch eine Beantragung für noch in der Zukunft liegende Monate ist – auf der Basis von Schätzungen, die später verifiziert werden müssen – möglich. 

          Der Antragsprozess zur Beantragung der Corona-Überbrückungshilfe

          Überbrückungshilfen Corona: Überblick über den Antragsprozess

          In dem Antrag auf Gewährung von Überbrückungshilfen erfolgt der Nachweis des anspruchsbegründenden Umsatzeinbruchs sowie der erstattungsfähigen Fixkosten. In der ersten Stufe, der eigentlichen Antragstellung, genügt die Glaubhaftmachung der Antragsvoraussetzungen und der Höhe der erstattungsfähigen Fixkosten. In der zweiten Stufe, dem nachträglichen Nachweis, sind diese Posten zu belegen. Sowohl Glaubhaftmachung, als auch Beleg müssen mit Hilfe eines Anwalts, Steuerberaters oder Wirtschaftsprüfers erfolgen.

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            Überbrückungshilfe Corona: Stufe 1 des Antrags

            In Stufe 1 des Antrags zur Beantragung der Überbrückungshilfen geben die Unternehmen über den Anwalt, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer eine Abschätzung ihres Umsatzes ab.  

            Bei der Antragstellung wird zudem eine Abschätzung der voraussichtlichen Fixkosten, deren Erstattung beantragt wird, angegeben. 

            Das Antragsverfahren wird durch einen Anwalt, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer durchgeführt, der den Antrag digital direkt an die Bewilligungsstellen der Länder übermittelt. Im Rahmen des Antragsverfahrens berücksichtigt der Anwalt, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer die Umsatzsteuervoranmeldungen des Jahres 2019 sowie den Jahresabschluss 2019 und die Einkommens- bzw. Körperschaftssteuererklärung 2019, soweit diese Unterlagen bereits vorliegen. Liegen diese Unterlagen noch nicht vor, können der Jahresabschluss 2018 oder andere erforderliche Kennzahlen aus 2018 verwendet werden.

            Überbrückungshilfe Corona: Stufe 2 des Antrags

            In Stufe 2 des Antragsverfahrens zur Beantragung von Überbrückungshilfen werden die endgültigen Zahlen über den Anwalt, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer belegt. 

            Bei Vorliegen der endgültigen Umsatzzahlen werden diese durch den Anwalt, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer an die Bewilligungsstellen übermittelt. Sind die Umsätze entgegen einer im Antrag vorgetragenen Prognose gegenüber dem jeweiligen Vergleichsmonat doch weniger eingebrochen, sind bereits ausgezahlte Zuschüsse ggfs. zurückzuzahlen. Wurde zu optimistisch geschätzt, erfolgt – und das ist in der 2. Phase der Überbrückungshilfen neu – ggfs. eine nachträgliche Aufstockung der Überbrückungshilfen.

            Ebenso werden von dem Anwalt, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer bei Vorliegen der endgültigen Umsatzzahlen der tatsächlich in dem jeweiligen Fördermonat entstandene Umsatzeinbruch an die Bewilligungsstelle übermittelt. Diese Mitteilung kann auch nach Programmende erfolgen. Ergeben sich aus der Mitteilung des tatsächlichen Umsatzeinbruchs Abweichungen von der Umsatzprognose, sind zu viel gezahlte Zuschüsse zurückzuzahlen bzw. werden nachträglich aufgestockt. Bei der Bestätigung der endgültigen Umsatzzahlen berücksichtigt der Anwalt, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer die Umsatzsteuervoranmeldungen der antragstellenden Unternehmen.

            Auch die endgültige Fixkostenabrechnung wird durch den Anwalt, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer an die Bewilligungsstellen der Länder übermittelt. Diese Mitteilung kann ebenfalls nach Programmende erfolgen. Ergeben sich daraus Abweichungen von der Kostenprognose, sind bereits ausgezahlte Zuschüsse zurückzuzahlen bzw. werden nachträglich aufgestockt.

            Corona-Überbrückungshilfen

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              Wo finde ich weitere Informationen zu den Corona-Überbrückungshilfen?

              Zu den Antragsvoraussetzungen und allen weiteren Aspekten der Corona-Überbrückungshilfen hält das Bundesministerium für Finanzen die offiziellen Eckpunkte „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen“ online bereit.

              Verbindlich ist stets die aktuelle Version der FAQ auf der gemeinsamen Seite von Bundesfinanzminsterium und Bundeswirtschaftsministerium.

              Wie können die Überbrückungshilfen online beantragt werden?

              Über unser Tool zur Ermittlung der Höhe der Überbrückungshilfen kann zunächst kostenfrei das Vorliegen der Voraussetzungen für die Überbrückungshilfen kostenfrei ermittelt werden. Als Ergebnis wird angezeigt, ob ein Anspruch besteht, wie hoch der Anspruch ist, welche Kosten für die Antragstellung genau entstehen und welcher Anteil dieser Kosten wiederum über die Überbrückungshilfen erstattet wird (unsere Kosten werden erst nach Erlass des Überbrückungshilfebescheids fällig).

              Nach Durchlaufen des Tools ist die Beauftragung mit der Antragstellung möglich. Sodann werden die Unterlagen übermittelt, die dann von uns auf ihre Plausibilität überprüft werden. Nach einer Unterschrift unter den fertigen Antrag reichen wir diesen für Sie ein. Die Auszahlung erfolgt dann auf ein von Ihnen benanntes Konto.

              by Anonymous on Team Rofan

              Alles hat bestens und ohne Probleme funktioniert. Und der Service und die Begleitung während des ganzes Prozesses war super !

              by Anonymous on Team Rofan

              Absolut kompetente, zielführende Beantragung und Umsetzung der von uns in Auftrag gegebenen Dienstleistungen bei optimaler Beratung.Kurze Wege, schnelle Rückinformation und sehr kundenfreundliche Beratung und Betreuung.Dies ist in diesen schwierigen Zeiten nicht hoch genug zu bewerten.Vielen Dank! Viva Concepts Niederrhein GmbH

              by Anonymous on Team Rofan

              Super Service. Schnelle Durchführung der Firmenauflösung.

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